Für Hausverwaltungen
Baumkataster mit Planungsfunktion
Ein Baumkataster ist das digitale Verzeichnis aller Bäume einer Liegenschaft: Standort, Art, Zustand, letzte Kontrolle, nächster Termin. Wir führen dieses Verzeichnis für Hausverwaltungen im Großraum Dresden — und Sie schauen jederzeit hinein. Ohne Software, ohne Installation, ohne Login: Sie öffnen einen Link und sehen Ihren Baumbestand auf der Karte, jeden Baum in einer Ampelfarbe, jede fällige Maßnahme mit Frist.
Damit verschiebt sich die fachliche Arbeit dorthin, wo sie hingehört: Die Beurteilung der Bäume übernimmt der Fachbetrieb und dokumentiert sie nachvollziehbar. Bei Ihnen bleibt die Entscheidung — und die haben Sie zum ersten Mal auf einen Blick vor sich.
Das Kataster kostet Sie nichts — der Einstieg auch nicht.
Auch die Erstaufnahme Ihres Bestandes ist kostenfrei: Sie wissen danach, wie es um jeden einzelnen Baum steht, ohne dafür etwas bezahlt zu haben. Keine Einrichtungsgebühr, keine Lizenz, keine monatliche Pauschale. Wir verdienen an der Arbeit am Baum, nicht an der Verwaltung von Daten — das Kataster ist unsere Investition in eine Zusammenarbeit, die lange trägt.
Kostenfrei
- Erstaufnahme aller Bäume samt Beurteilung des Zustands
- Bereitstellung der Software und Ihres Zugangs
- Laufende Pflege und Fortschreibung der Daten
- Baumakten und Nachweise als PDF
- Zugänge für Eigentümer, Beirat und Hausmeister
Wird berechnet
- Die wiederkehrenden Regelkontrollen — einzeln beauftragt oder als Dauerauftrag
- Baumpflege, Fällung und alle weiteren Maßnahmen am Baum
Was Sie davon haben
Reinschauen statt nachfragen
Ein Link, kein Passwort, keine Installation. Am Rechner wie am Handy. Sie sehen den Bestand auf der Karte und jeden Baum in seiner Akte — mit Foto, Befund und Historie.
Ampel statt Fachjargon
Jeder Baum trägt eine Farbe: rot heißt Handlungsbedarf, gelb demnächst dran, grün alles im Plan. Die Regel dahinter steht offen dabei — Sie müssen sie nicht glauben, Sie können sie nachvollziehen.
Dringendes zuerst
Bäume mit Handlungsbedarf stehen ganz oben, mit Frist. Sie müssen nicht suchen, ob etwas Eiliges dabei ist — wenn ja, sehen Sie es als Erstes.
Termine, die sich selbst führen
Kontrollturnus und Maßnahmenfrist sind zwei verschiedene Daten und werden auch getrennt geführt. Nach jedem Besuch schreibt das System sie fort — niemand muss eine Liste pflegen.
Nachweis auf Knopfdruck
Zu jedem Baum gibt es die Baumakte als PDF: Kontrollen, Befunde, Maßnahmen, Fotos, Daten. Das ist der Beleg, den Sie im Streitfall oder gegenüber der Versicherung brauchen.
Objekte sauber getrennt
Jede Liegenschaft bekommt ihren eigenen Zugang. Der Beirat der einen WEG sieht die Bäume der anderen nicht — und Sie als Verwaltung behalten den Blick über alles.
Ohne Kosten und ohne Bindung
Für Erfassung, Software und Zugang berechnen wir nichts, und Sie binden sich an keine Laufzeit. Bezahlt werden die Kontrollen und die Maßnahmen am Baum — was davon wann läuft, entscheiden Sie.
Verkehrssicherungspflicht: wer prüft, wer entscheidet, wer haftet
Für den Zustand eines Baumes haftet der Grundstückseigentümer — bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft die Gemeinschaft, vertreten durch ihre Verwaltung. Diese Pflicht verlangt, dass Bäume regelmäßig fachkundig in Augenschein genommen werden und dass erkannte Gefahren beseitigt werden. Wer beides tut und belegen kann, hat seiner Pflicht genügt; wer es nicht belegen kann, steht im Schadensfall schlecht da.
Die Kontrolle selbst dürfen Sie auf einen Fachbetrieb übertragen — Sie müssen ihn nur sorgfältig auswählen und dafür sorgen, dass er tatsächlich tätig wird. Genau das leistet das Kataster: Es hält lückenlos fest, wer wann welchen Baum begutachtet hat, was befundet wurde und welche Frist daraus folgte. Diese Chronik entsteht bei uns im Arbeitsablauf und nicht nachträglich am Schreibtisch.
Der entscheidende Punkt: Sie müssen Bäume nicht mehr selbst beurteilen. Sie müssen nur noch entscheiden, was von den Empfehlungen wann beauftragt wird — und das ist eine Verwaltungsentscheidung, keine baumfachliche.
Planen statt reagieren
Der übliche Ablauf ist der umgekehrte: Ein Ast fällt, ein Mieter beschwert sich, ein Sturm zieht durch — und dann muss es schnell gehen, teuer werden und außerhalb jedes Budgets stattfinden. Mit dem Kataster kennen Sie den Bedarf, bevor er dringend wird.
Jahresplanung — Sie sehen im Voraus, welche Bäume im kommenden Jahr zur Kontrolle anstehen und welche Maßnahmen bis wann fällig sind.
Budget — Aus offenen Maßnahmen wird ein Angebot; aus dem Angebot eine Zahl, mit der sich rechnen lässt.
Bündelung — Was ohnehin auf demselben Grundstück ansteht, wird in einer Anfahrt erledigt statt in vier.
Fristen — Schonzeit und Genehmigungsverfahren sind eingeplant, bevor sie zum Problem werden.
Für die Eigentümerversammlung heißt das: Sie legen keine Sammlung von Einzelangeboten vor, sondern eine begründete Reihenfolge. Was muss dieses Jahr passieren, was kann warten, was kostet es. Beschlüsse werden dadurch schneller gefasst — und sind später nachvollziehbar belegt.
So kommen Sie zu Ihrem Kataster
Erstgespräch und Begehung
Sie nennen uns Ihre Objekte, wir sehen sie uns an und verschaffen uns einen Überblick über den Bestand. Daraus ergibt sich, welcher Umfang sinnvoll ist — verbindlich ist an dieser Stelle noch nichts.
Erstaufnahme — kostenfrei
Jeder Baum wird vor Ort aufgenommen: Position per GPS, Art, Maße, Foto und die Beurteilung des Zustands nach FLL-Baumkontrollrichtlinie. Daraus entsteht Ihr Kataster — und Sie haben zum ersten Mal ein vollständiges Bild Ihres Bestandes. Diese Arbeit stellen wir Ihnen nicht in Rechnung.
Ihr Zugang
Sie erhalten den Link zu Ihrem Bestand und können ihn an Eigentümer, Beirat oder Hausmeister weitergeben. Ab hier ist der Stand für alle derselbe.
Folgekontrollen beauftragen
Erst die wiederkehrenden Regelkontrollen werden berechnet. Sie beauftragen sie entweder einzeln nach Angebot oder als Dauerauftrag über den vereinbarten Turnus. Der Dauerauftrag erspart Ihnen, für jede fällige Kontrolle erneut einen Beschluss herbeizuführen — versäumte Termine kann es damit nicht mehr geben.
Laufende Betreuung
Wir kontrollieren im vereinbarten Turnus und führen aus, was Sie beauftragen. Jeder Besuch schreibt das Kataster fort — Sie bekommen Bescheid, wenn etwas Neues auftaucht.
Für wen sich das lohnt
Sinnvoll wird ein Kataster, sobald mehr Bäume zu verantworten sind, als man im Kopf behält — erfahrungsgemäß ab etwa einem Dutzend. Wir betreuen damit:
Wo wir Baumbestände betreuen
Unser Einsatzgebiet ist der Großraum Dresden: Dresden mit allen Ortsamtsbereichen, Radebeul, Coswig, Meißen, Freital, Pirna, Heidenau und die angrenzenden Gemeinden. Größere Bestände betreuen wir sachsenweit.
In Dresden gilt zusätzlich die Gehölzschutzsatzung: Viele Fällungen und stärkere Rückschnitte sind genehmigungspflichtig, außerhalb der Schonzeit nach § 39 BNatSchG (1. März bis 30. September) ohnehin nur ein enges Zeitfenster. Wir prüfen die Genehmigungspflicht und übernehmen die Antragstellung beim Umweltamt — im Kataster steht dann bereits, welcher Baum wann drankommen muss, damit die Frist hält.
Häufige Fragen von Verwaltern
Brauchen wir dafür eine Software oder einen Vertrag mit einem Anbieter?
Nein. Das Kataster ist Teil unserer Leistung, nicht ein Produkt, das Sie zusätzlich lizenzieren. Sie bekommen einen Link und öffnen ihn im Browser — mehr ist nicht einzurichten, nichts zu installieren, keine Nutzerverwaltung zu pflegen.
Was kostet ein Baumkataster für eine Hausverwaltung?
Das Kataster kostet Sie nichts, und der Einstieg ebenfalls nicht: Die Erstaufnahme aller Bäume samt Beurteilung ihres Zustands, die Bereitstellung der Software, die laufende Pflege der Daten, die Baumakten und sämtliche Zugänge sind kostenfrei — ohne Einrichtungsgebühr, ohne Lizenz, ohne monatliche Pauschale. Berechnet werden erst die wiederkehrenden Regelkontrollen und die Maßnahmen am Baum.
Wo ist der Haken, wenn das kostenfrei ist?
Es gibt keinen. Wir sind ein Baumpflegebetrieb und verdienen an der Arbeit am Baum, nicht am Verwalten von Daten. Ein gepflegtes Kataster führt dazu, dass Maßnahmen rechtzeitig erkannt und in Ruhe geplant statt im Notfall bestellt werden — davon haben beide Seiten etwas. Deshalb übernehmen wir die Erstaufnahme und stellen das Kataster zur Verfügung, ohne beides in Rechnung zu stellen. Eine Laufzeit gehen Sie damit nicht ein: Wenn Sie danach nichts beauftragen, entstehen Ihnen keine Kosten.
Einzelauftrag oder Dauerbeauftragung für die Folgekontrollen?
Beides ist möglich. Beim Einzelauftrag erhalten Sie für jede anstehende Kontrolle ein Angebot und entscheiden neu — das gibt maximale Kontrolle, verlangt aber jedes Mal eine Entscheidung. Bei der Dauerbeauftragung kontrollieren wir im vereinbarten Turnus selbstständig und rechnen nach Aufwand ab. Für Verwaltungen ist das meist der ruhigere Weg: Der Turnus läuft, ohne dass jemand daran denken muss, und die Verkehrssicherung bleibt lückenlos. Kündbar ist die Vereinbarung jederzeit.
Wie oft muss ein Baum kontrolliert werden?
Die FLL-Baumkontrollrichtlinie gibt keinen starren Rhythmus vor, sondern leitet ihn aus Alter, Zustand und Standort ab. In der Praxis heißt das: ein gesunder Jungbaum im Innenhof seltener, ein alter Baum über einem Spielplatz oder Parkplatz mindestens einmal jährlich, auffällige Bäume häufiger. Den Turnus legen wir je Baum fest, und er steht im Kataster.
Wer haftet, wenn trotz Kontrolle ein Ast herunterfällt?
Die Verkehrssicherungspflicht verlangt keine absolute Sicherheit — Bäume bleiben lebende Organismen. Verlangt wird, dass Gefahren fachkundig und regelmäßig gesucht und erkannte Gefahren beseitigt werden. Wird das erfüllt und lückenlos dokumentiert, entfällt in aller Regel der Vorwurf der Pflichtverletzung. Genau diese Dokumentation entsteht im Kataster von selbst.
Können unsere Eigentümer oder der Beirat den Zugang auch bekommen?
Ja, und das ist ausdrücklich so gedacht. Ein Zugang lässt sich auf ein einzelnes Objekt beschränken, sodass der Beirat einer Anlage genau deren Bäume sieht und keine fremden. Diskussionen in der Versammlung werden dadurch kürzer, weil alle auf denselben Stand schauen.
Was passiert mit dem Kataster, wenn wir den Betrieb wechseln?
Die Daten gehören zur Liegenschaft, nicht zu uns. Sie erhalten Ihren Bestand samt Chronik und Fotos als vollständige Baumakten heraus und können damit weiterarbeiten — auch bei einem anderen Fachbetrieb.
Wir haben schon eine Excel-Liste. Reicht das nicht?
Eine Liste hält fest, was jemand eingetragen hat. Sie zeigt nicht, welcher Baum wo steht, sie erinnert nicht an Fristen, sie belegt nicht, wer wann kontrolliert hat, und sie veraltet zwischen zwei Bearbeitungen. Der Unterschied zeigt sich nicht im Alltag, sondern im Schadensfall.
Wie viele Bäume verantworten Sie — und wann wurden sie zuletzt kontrolliert?
Nennen Sie uns Ihre Objekte und die ungefähre Zahl der Bäume — wir nehmen den Bestand auf und legen Ihr Kataster an, ohne dass Ihnen dafür Kosten entstehen. Beurteilt wird von Dipl. Forstwirt Erik Fritzsche (TU Dresden / Tharandt), gearbeitet nach FLL-Baumkontrollrichtlinie und ZTV-Baumpflege. Gern zeigen wir Ihnen vorab einen Musterzugang, an dem Sie sehen, was Ihre Eigentümer später vor sich haben.